
Dr. Valeriia Gergiieva arbeitet als Visiting Research Fellow im Forschungsbereich „Rüstungskontrolle und Neue Technologien“ und konzentriert sich dabei auf die Rolle von Atomwaffen, die Nichtverbreitungspolitik der USA und die Atomprogramme des Irans und Nordkoreas. Sie ist Research Fellow am Odessa Center for Nonproliferation und am Center for International Studies der Fakultät für Internationale Beziehungen, Politikwissenschaft und Soziologie der Odesa I. I. Mechnikov Nationalen Universität, Ukraine.
Einen Großteil ihrer Arbeit führte sie während ihrer Aufenthalte als Gastwissenschaftlerin am James Martin Center for Nonproliferation (CNS) in Monterey, Kalifornien im Herbst 2019, und im Jahr 2018 am Centre for Peace Studies der Arctic University of Norway (UiT) durch. Während ihrer Forschung war sie auch Teil des Forschungsaustauschprogramms am IFSH von Dezember 2018 bis Februar 2019.
Forschungsprofil und aktuelle ProjekteIn ihrer Forschung konzentriert sich Valeriia Gergiieva auf die Bewertung von Bedrohungen durch weitere nukleare Proliferation angesichts der wachsenden Rolle von Atomwaffen als politisches Instrument, um angestrebte Ziele zu erreichen. Der wesentliche Teil ihrer Forschung ist der Analyse der US-Nonproliferationspolitik als führendem Staat in diesem Bereich gewidmet. Ihr Promotionsthema befasste sich ebenfalls bereits mit der US-Nonproliferationspolitik. Die untersuchten Fälle waren Iran und Nordkorea. Valeriia setzt diese Forschung fort, da es angesichts der internationalen Instabilität und des Misstrauens gegenüber internationalen Vereinbarungen zu weiteren Proliferationsbedrohungen kommen könnte – insbesondere im Hinblick auf Nordkorea und die mögliche nukleare Aufrüstung des Irans. Valeriia Gergiieva bewertet die Möglichkeit einer Rückkehr des Irans zum JCPOA unter Berücksichtigung der iranischen strategischen Kultur und der Konsequenzen, die sich ergäben, wenn der Iran nicht an den diplomatischen Tisch zurückkehren würde.